Küchenkräuter
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Kräuter für leicht sonnige Küchen

Nicht jeder hat eine Küche, in die den ganzen Tag die Sonne lacht. Manche Küchen haben nur für wenige Stunden Sonne und trotzdem muss auf Kräuter auf der Fensterbank nicht verzichtet werden. Es gibt Kräuterpflanzen, die sich in nur leicht sonnigen Küchen wohl fühlen und prächtig wachsen.


Petersilie verträgt auch Schatten:



Petersilie wächst langsam, dafür aber beständig. Ein pflegeleichtes Küchenkraut, bei dem nur einige Grundregeln zu beachten sind. Petersilie braucht ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen auf der Fensterbank. Mit wenig Sonne kommt die Pflanze zurecht, nicht aber mit Zugluft und Wassermangel. Wird auf regelmäßiges Gießen vergessen, verzeiht es die Pflanze nicht. Die Erde im Topf muss immer feucht gehalten werden. Direkte Sonnenbestrahlung tut gerade den jungen Pflänzchen nicht gut. Besser ist nach der Aussaat ein halbschattiger Standort in der Küche.

Der typische Geschmack von Petersilie:

Petersilie hat einen intensiven und aromatischen Geschmack und Geruch. Es gibt aber einen Unterschied: Glatte Petersilie ist intensiver im Aroma als die dekorative gekräuselte Variante. Petersilie gehört in jede Küche und ist vielfältig verwendbar. Sie eignet sich für sämtliche Fleisch-, Geflügel- und Fischspeisen, für viele Quark-, Joghurt- und Mayonnaisengerichte, für unterschiedliche Saucen, für Eintöpfe und Suppen. Ebenso für Pilz- und Tomatengerichte und für Gemüsespeisen. Besonders die gekräuselte Petersilie wird gerne zur Dekoration von Wurst- und Käseplatten verwendet.



Rosmarin erfreut sich großer Beliebtheit:



Rosmarin erfreut sich großer, immer steigender Beliebtheit, nicht zuletzt, weil die mediterrane Küche bei uns immer beliebter wird. Außerdem ist Rosmarin eine Pflanze, die auf einer leicht sonnigen Fensterbank ohne großen pflegerischen Aufwand viel Freude bereitet. Einzig beim Gießen ist Rosmarin etwas anspruchsvoller. Er will feuchte Erde, Trockenheit und Staunässe mag er überhaupt nicht. In der Regel ist ihm eine kurze Trockenheit lieber als zu viel Wasser. Bei zu nasser Erde können die Wurzeln des Südländers leicht verfaulen, die Pflanze verkümmert und vertrocknet, obwohl sie reichlich gegossen wurde. Am besten kauft man Rosmarin als kleinen Stock und hält ihn als Topfpflanze.Wer Lust hat, kann Rosmarin aber auch aus Stecklingen vermehren. Dazu nimmt man einen Zweig der noch nicht geblüht hat und nicht verholzt ist und setzt ihn in einen Pflanztopf mit sandiger Erde. Der Steckling muss bis zur Wurzelbildung vor zu viel Sonne geschützt werden. Ein luftiger, halbschattiger Platz auf der Fensterbank ist für Rosmarinstecklinge genau das Richtige.

Der typische Geschmack von Rosmarin:

Rosmarin zeigt sich bitter und kampferartig im Geruch und Geschmack. Rosmarin sollte immer mit den Speisen gegart werden. Braune Saucen, Tomatengerichte, Kartoffel, Zucchini, Champignons, Kalb- und Schweinefleischgerichte, Geflügel, Lamm, Kaninchen und Wild sind Speisen, mit denen Rosmarin recht gut harmoniert.


Der immergrüne Salbei:



Salbei ist immergrün und kann das ganze Jahr geerntet werden, auch während des Winters. Das beste Aroma entwickelt Salbei allerdings im Sommer, kurz vor der Blüte. Es gibt verschiedene Arten von Salbei. Die gebräuchlichste ist der bekannte Salbei mit seinem silbergrauen Blättern. Es gibt auch Sorten mit gelb-grünen und mit rötlichen Blättern. Salbei gedeiht in leicht sonnigen Küchen im Blumentopf und durch regelmäßiges Entfernen der Triebspitzen bekommt er einen buschigeren und weniger holzigen Wuchs.

Der typische Geschmack von Salbei:

Der leicht bittere Geschmack wird vor allem in der italienischen Küche sehr geschätzt, die dieses Küchenkraut reichlich verwendet. Salbei dient auch als Heilpflanze und wird in Form von Tee gegen Zahn-, Kiefer- und Halsschmerzen empfohlen. Salbei ist nicht nur der Hauptdarsteller der berühmten Kalbsschnitzelchen "Saltimbocca alla romana", Salbei bringt auch in Tomatengerichte, Nudeln, Innereien, Geflügel-, Kaninchen-, Wild- und Fischspeisen ein wenig südländisches Temperament.
4.3.17 13:45
 


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